Bestattungsinstitut Horst Schwindt

Bümmersteder Straße 19  26209 Hatten/Sandkrug, 04481 / 92 87 0

Versicherungen, Vereine, Banken, etc. informieren.


Rentenversicherung:

Der Tod eines Rentenempfängers ist umgehend zu melden, damit keine Überzahlungen entstehen. Nach dem Ableben eines in der Rentenversicherung Versicherten erhält die Witwe (in bestimmten Fällen auch der Witwer) von der zuständigen Rentenverrechnungsstelle eine Vorschusszahlung, sofern der Antrag innerhalb von 20 Tagen dort vorliegt. Das Standesamt gibt den entsprechenden Vordruck mit der Sterbeurkunde an die nächsten Angehörigen aus. Der Vorschuss dient zur Überbrückung für die folgenden drei Monate. War der Verstorbene pflichtversichert, also noch erwerbstätig, so übernimmt sein Arbeitgeber die Abmeldung bei der Krankenkasse. Damit ist zugleich die Abmeldung zur Renten- und Arbeitslosenversicherung erledigt. Eine Durchschrift der Abmeldung, die dem Antrag auf Witwen- oder Waisenrente beigefügt werden sollte, erhalten die Hinterbliebenen. Der Witwenantrag ist bei der zuständigen Behörde für die Rentenversicherung zu stellen.


Krankenversicherung:

Weiterhin ist die zuständige Krankenversicherung unter Vorlage der vom Standesamt ausgestellten Sterbeurkunde zu informieren.


Andere Versicherungen:

Erhielt der Verstorbene eine Kriegsrente oder die Verstorbene Kriegswitwenrente, ist umgehend eine Anzeige beim  zuständigen Versorgungsamt erforderlich. In bestimmten Fällen ist auch die private Unfallversicherung, eine Privatsterbekasse oder bei einer bestehenden Lebensversicherung die zuständige Versicherung über den Todesfall zu informieren. Daneben sind auch andere abgeschlossene Versicherungen wie Privathaftpflicht-, Rechtsschutz-, Hausrat-, Kraftfahrzeugversicherung über den Todesfall zu unterrichten, damit gegebenenfalls für den die Nachfolge antretenden Versicherungsnehmer der Versicherungsschutz weiterhin aufrechterhalten werden kann.


Mitgliedschaften:

War der Verstorbene Mitglied in einem Verein, einer Partei oder in einem Berufsverband, so wird empfohlen, auch diese zu informieren. Falls der Ehepartner an einer Fortsetzung der Mitgliedschaft interessiert ist, sollte dies ebenfalls mitgeteilt werden.