Bestattungsinstitut Horst Schwindt

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Die Nachlassregelungen


Zur umsichtigen Nachlassregelung gehört auch erbrechtliche Vorsorgemaßnahmen. Ohne Testament oder Erbvertrag gilt die gesetzliche Erbfolge. Danach werden in erster Linie Kinder und Ehegatten sowie eingetragene Lebenspartner berücksichtigt. Sollen abweichende Regelungen getroffen werden, muss der Erblasser ein Testament errichten. Dies kann er entweder selbst handschriftlich verfassen oder notariell beurkunden lassen. Häufig besteht der Wunsch, den überlebenden Ehegatten umfassend abzusichern. Der Erblasser sollte sich bei seinen erbrechtlichen Vorsorgemaßnahmen möglichst fachkundig durch einen Rechtsanwalt oder Notar beraten lassen. Hierdurch vermeidet er das Risiko, dass die von ihm getroffenen Bestimmungen für die Personen, die er bedenken möchte, unter Umständen nachteilig oder sogar unwirksam sind. Wegen der zum Teil erheblichen steuerlichen Auswirkungen im Erbfall sollte insbesondere bei größerem Vermögen oder, wenn ein Betrieb zum Vermögen gehört, auf jeden Fall auch ein Steuerberater hinzugezogen werden.

Nach einem Erbfall kann ich die Beratung durch einen Rechtsanwalt oder Notar auch für die Hinterbliebenen empfehlen, wenn es z.B. darum geht Pflichtteilansprüche oder andere rechtliche Fragen im Zusammenhang mit der Erbschaft zu klären.

Die Frist für die Ausschlagung einer Erbschaft, die beispielsweise bei einem überschuldeten Nachlass in Betracht kommt, beträgt lediglich sechs Wochen ab Kenntnis der Erbberechtigung.