Bestattungsinstitut Horst Schwindt

Bümmersteder Straße 19  26209 Hatten/Sandkrug, 04481 / 92 87 0

 

Der FriedWald bietet Menschen einen Bestattungsort, an dem sie sich schon zu Lebzeiten wohl fühlen: den Wald. Er steht für eine alternative Form der Bestattung. Die Asche Verstorbener ruht in einer biologisch abbaubaren Urne, direkt an den Wurzeln eines Baumes.

Eine Namenstafel am Baum macht auf die Grabstätte aufmerksam. Auf diese Namenstafel kann nach Wunsch auch verzichtet werden. In diesem Fall haben Angehörige dennoch die Möglichkeit, die Grabstätte des Verstorbenen jederzeit zu besuchen, denn die Bäume sind gekennzeichnet und in Registern bei der Kommune und bei FriedWald eingetragen.


Grabpflege gibt es keine im FriedWald. Die übernimmt die Natur. Gestecke, Kerzen und Grabsteine passen nicht in die natürliche Umgebung des Waldes. An ihre Stelle treten Moose, Farne, Wildblumen, buntes Laub und Schnee, die die Baumgräber je nach Jahreszeit schmücken und zu individuellen Orten des Erinnerns und Gedenkens machen.

Das FriedWald-Konzept ist unabhängig von Konfessionen und frei von sozialen Zwängen. Eine FriedWald-Bestattung lässt Raum für einen individuellen Abschied. Christliche Beisetzungen sind im FriedWald ebenso üblich wie Bestattungen ohne geistlichen Beistand. Der mit dem Sterbefall betraute Bestatter ist das Bindeglied zwischen Angehörigen, Förstern und Krematorien.

Er übernimmt die notwendige Korrespondenz und hilft auf Wunsch bei der Organisation der Beisetzung. Menschen, die sich für eine FriedWald-Beisetzung interessieren, müssen sich grundsätzlich für eine Einäscherung entscheiden. 

Viele der Interessenten suchen sich bereits zu Lebzeiten einen geeigneten Baum aus. Angehörige und Freunde werden über diesen Schritt informiert, im Idealfall wird eine Willenserklärung mit dem Beisetzungswunsch formuliert und handschriftlich hinterlegt.